Betreiber des "Craftbeer Shop Wien" belästigt Grün-Politikerin Sigi Maurer

A fester Depp, wie man hier so sagt. Erst Vergewaltigungsfantasien schicken, dann auf die Kundschaft schieben wollen. Nicht hier in den Places gelistet - und wohl auch verzichtbar. Jetzt will er auch noch juristisch gegen Kommentare vorgehen.


“the owner laments numerous negative comments against himself and his restaurant and is considering legal action”

As recognized in another thread, Vienna is becoming more like the USA!

The shop is in the same building as a well known german nationalist Burschenschaft which also made the news this year because they shared lines of SS songs on Facebook. Great neighborhood all in all. :nauseated_face:

http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts/archiv/februar-2018/zur-wiener-akademischen-burschenschaft-bruna-sudetia

“S. A. marschiert, mit ruhig festem Schritt”

Rather odd line from former national anthem considering the SS massacred the SA leadership!

Eine Freundin hat 2 Jahre direkt gegenüber von diesem Laden gewohnt und ich war zweimal für paar Tage zu Besuch. Besucht habe ich den Shop allerdings nicht, sieht schon nicht sehr einladend aus und wenn man mitten im Sommer einen Korb voll mit Flaschen Bier vor die Tür in die Sonne stellt dann hat man nicht begriffen was für ein Produkt man eigentlich verkauft. Diese Aktion setzt dem Laden hoffentlich ein Ende. PS: Das mit der Burschenschaft ist mir neu.


(Quelle)

Ist mir tatsächlich nie so aufgefallen, war von dem merkwürdigen Craftbier Shop zu agelenkt :smiley:

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Wahrscheinlich gibt es dort auch bald das “identitäre Pils” (pils-identitaer.de), ein Projekt zur Unterstützung der echten Patrioten, die vermutlich nicht wissen, wo Pils ursprünglich herstammt.

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wow, ich hab den thread bisher gar nicht gesehen.

Nicht dass ich das nicht auf Twitter mitgekriegt hätte…

Ich finds ja geradezu erstaunlich, dass der Shop nach wie vor nicht auf RB zu finden ist. Sollte Sigi ihren Prozess verlieren, könnte ich denn vielleicht adden und ein bisschen was darüber schreiben - oder vielleicht mach das ja auch nicht ich, sondern eine der vielen Personen, die meinen Computer tagtäglich verwenden.

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Heute, Verhandlungstag 1 im Craftbeergate-Prozess. Sigi Maurer ist wegen Übler Nachrede und Kreditschädigung angeklagt.

Das scheint die reinste Realsatire zu sein.

https://derstandard.at/jetzt/livebericht/2000086624640/1000128070/jetzt-live-prozess-gegen-sigi-maurer-keine-reue-wir-leben-im-jahr-2018

Highlights:

“Der Anwalt meint, dass auch Männer solche Nachrichten erhalten würden.”


“Wo haben Sie Interpunktion gelernt?”

“Was ist Interpunktion?”, fragt der Kläger

“Das, was Sie nicht können”, sagt der Richter recht zynisch.


“Kläger berichtet davon, dass Zeugen abgesprungen seien, weil sie vom roten Wien eingeschüchtert worden seien.”


Richter Apostol verweist auf widersprüchliche Aussagen und dass der Kläger unter Wahrheitspflicht stehe: “Wenn ich das Gefühl habe, dass Sie nicht die Wahrheit sagen, könnte ich Sie auch hier verhaften lassen.”


Anwalt: “Wie oft müssen Sie ins Lager gehen?”

Kläger: "Zwei bis drei Mal ins Lager und dann zehn, fünfzehn Mal rauchen.


von Twitter gab es noch:

Der Wirt soll nun belegen, dass er wegen Maurers Tweet Umsatzeinbrüche hatte. Das behauptete er als Zeuge unter Eid. Der Richter schickt ihn die Buchhaltung holen. Nun legt er sie vor und es zeigt sich: In Wahrheit stieg der Umsatz im Juni. Er sagt jetzt “Wegen der Gaffer”. (Florian Klenk)


Vertreter der Anklage sagt, Maurer sei schon mit der Einstellung dort hingegangen, dort begafft zu werden. (Iwona Laub)

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Der arme Kläger… Wahrscheinlich ist er ein ehrenwertes Mitglied der noch ehrenwerteren FPÖ! :face_vomiting:

er ist kein Mitglied, aber sein Laden befindet sich in diesem Gebäude hier:

Und der Anwalt, der die Klage veranlasst hat, ist dieser hier:

heute in jenem Laden (Quelle: Twitter)

wer es unbedingt lesen will (und damit unzensuriert Klicks verschaffen):

Vor 1933 hat es eine bestimmte Partei in Deutschland, die von einem Österreicher angeführt wurde, ganz ähnlich gemacht: Die Opfer ihrer perfiden Machenschaften noch vor Gericht gezerrt und sich selbst als Opfer dargestellt, leider oft mit Erfolg. Die Justiz ist - bekannterweise - oft auf dem rechten Auge blind… Die FPÖ und ihre Gesinnungsgenossen habe gut aufgepasst! :face_vomiting::face_vomiting::face_vomiting:

Nebenbei: Der schöne Name “Lastufka” kommt aus dem Tschechischen, woher auch sonst? Es ist eine ziemlich herabsetzende Bezeichnung für einen Kellner. Nomen est Omen! ( Quelle:Slovnik nespisovné češtiny, Praha 2006):scream:

Wo ist da jetzt genau der Beweis? Wer um 15:25:33 für 1 Minute und 4 Sekunden telefoniert, kann ja wohl um 15:26 eine Nachricht abschicken, wenn er sie vorher schon getippt hat und durch das Telefonat unterbrochen wurde.

Die Facebook-Uhrzeit auf dem Handy muss vermutlich auch nicht unbedingt exakt mit der Uhrzeit des Mobilfunkproviders übereinstimmen.

Das ist ja auch keine neue Info - vor Gericht hat die Ehefrau ja ausgesagt, dass sie mit ihm um halb 4 telefoniert hat.

ich möchte noch darauf hinweisen, dass die angesprochene Person auf eigenes Betreiben im Jahre 1925 aus der österreichischen Staatsbürgerschaft entlassen wurde und bis 1932 staatenlos war - wenn die Staatsbürgerschaft rein rechtlich betrachtet nicht eh schon in dem Moment erlosch, in dem sie 1914 in die Bayerische Armee eintrat.

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Der Inhaber von Beerstarter engagiert sich auch für den armen und missverstandenen Betreiber vom Craftbeer Shop (Kommentare lesen):

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Bei der liberalen Verwendung von “Lynchjustiz” kann man sich auch nur mehr an den Kopf greifen. Aber “Beer and Politics don’t go along well”. Wenigstens “[wird] Beerstarter […] nicht die Kunden des Geschäfts bestrafen, indem es [ihre] großartigen Biere dort nicht gibt”. :man_facepalming: :man_facepalming: :man_facepalming:

Die Blauen sind immer die ärgsten Opfer. Sich zeitgleich als Macher präsentieren, das ist Dialektik.

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